Die deutschen Debussy-Seiten

Sein Leben, seine Zeit, sein Stil und seine Werke

Die deutschen Debussy-Seiten von Jochen Scheytt beschäftigen sich mit dem französischen Komponisten Claude Debussy, dem herausragenden Vertreter des musikalischen Impressionismus. Ein Schwerpunkt liegt auf seiner Klaviermusik und den Werken für Orchester.


Das Konzept, bzw. die Titel für die beiden Hefte Images Band I und II waren schon 1903 vorhanden. Trotzdem schloss Debussy das erste Heft erst im August 1905 ab. Dabei komponierte er Reflets dans l'eau noch einmal neu, weil es ihm nicht gut genug erschien, und zwar "auf neuen Grundlagen und auf den jüngsten Entdeckungen der harmonischen Chemie", wie er es in einem Brief an seinen Verleger Jacques Durand ausdrückte... Weiterlesen


Debussy und Jazz, kann das zusammengehen? Warum nicht, dachte sich der Tübinger Bassist Florian Dohrmann, als er im Radio das Prélude La fille aux cheveux de lin hörte und er von der Musik spontan begeistert war. Das aus diesem Erlebnis entstandene Werk, eine CD mit 13 Adaptionen von Debussys Werken liegt nun vor... Weiterlesen


Canope ist eines der getrageneren, stimmungsvollen Préludes, das in seiner musikalischen Gestaltung aber einige Rätsel aufgibt. Zwar ist durchaus klar, was sich hinter dem Titel verbirgt, was genau sich Debussy aber bei der Komposition vorgestellt haben mag, ist nicht so einfach nachzuvollziehen. Doch zuerst zu den Fakten. Bei Kanopen handelt es sich um altägyptische Grabgefäße... Weiterlesen


L'isle joyeuse, die Insel der Freude, wurde wahrscheinlich durch ein Bild des französischen Malers Jean-Antoine Watteau (1684-1721) angeregt, das den Titel "L'Embarquement de Cythere", "Einschiffung nach Kythera", trägt. So wäre auch erklärbar, dass Debussy im Titel, wohl als Anspielung auf Watteau, die alte französische Schreibweise "isle" statt "île" verwendet... Weiterlesen


"Hier steht Andalusien vor uns, Wahrheit ohne Authentizität, könnte man sagen, da kein Takt darin vorkommt, der der spanischen Folklore unmittelbar entlehnt ist, und dennoch das Stück bis in seine geringsten Einzelheiten Spanien empfinden lässt." (1) Dieses Zitat des spanischen Komponisten Manuel da Falla trifft genau den Punkt, denn man fühlt sich beim Hören direkt nach Spanien versetzt.... Weiterlesen


Debussy wurde zur Komposition angeregt durch eine Postkarte, die er 1910 von seinem spanischen Komponistenkollegen Manuel de Falla erhielt. Sie zeigt das maurische Tor der Alhambra in Grenada, die sogenannte Weinpforte. Es soll sich bei dem heute alleine stehenden Tor um einen der ältesten Bauwerke der Alhambra handeln... Weiterlesen


Der exzentrische General Lavine war ein amerikanischer Clown (1879-1946), der 1910 und 1912 in Paris in den Follies Marigny auftrat. Zu seinen Spezialitäten gehörten Jonglage, Stelzenlaufen und das Klavierspielen mit seinen Zehen. Er behauptete, sein ganzes Leben Soldat gewesen zu sein... Weiterlesen


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Die deutschen Debussy-Seiten sind der umfangreichste Überblick über Debussys Leben und Schaffen in deutscher Sprache im Internet.

Jochen Scheytt
ist Lehrer, Pianist, Komponist, Arrangeur, Autor und unterrichtet an der Musikhochschule in Stuttgart und am Schlossgymnasium in Kirchheim unter Teck.