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Knockin' on heaven's door
Original: Bob Dylan
Jahr: 1973
Cover: Eric Clapton
Jahr: 1978
Cover: Guns'n'Roses
Jahr: 1992
"Knockin' on heaven's door" wurde von Robert Allen Zimmermann, besser bekannt als Bob Dylan, 1973 für den Western "Pat Garrett and Billy the Kid" geschrieben. Dylan spielt in diesem Film auch eine Nebenrolle.
Das Lied beschreibt in einer Filmszene die Gefühle eines sterbenden Hilfssheriffs, der merkt, wie es finster um ihn wird, als er an die Himmelstür klopft, und feststellt, dass er weder sein Sheriffsabzeichen (badge), noch seine Knarre (gun) je wieder brauchen wird.
"Knockin' on heaven's door" wurde schnell zu einem der populärsten Popsongs, was durchaus seine Gründe hat: Einfachheit gepaart mit Eingängigkeit. Mit nur vier Akkorden (G ,D , Am, C), die auf jeder Gitarre problemlos gespielt werden können, einem Melodieumfang von nur einer Quinte (5 Töne) in gut singbarer Lage und der eingängigen kurzen Refrainzeile war das Lied geradezu prädestiniert, nachgespielt und nachgesungen zu werden. Dazu kommt, dass die Strophen melodisch auch dem Refrain entsprechen und sich nur rhythmisch wegen des Textes leicht unterscheiden.
Auch andere Musiker wie Eric Clapton oder Guns'n'Roses hat der Song immer wieder zu Coverversionen angeregt. Das 2000 erschienene "Rise" von Gabrielle ist jedoch eine Besonderheit. Es basiert zwar auf dem Harmoniegerüst von "Knockin' on heaven's door", die Melodie wurde auf diesem Harmoniefundament allerdings ganz neu komponiert und erinnert bewusst nicht mehr an das Original. Diese Technik wurde früh schon im Jazz angewandt, wobei die neuen Melodien hier wohl eher aufgeschriebene Soli waren (z.B. "Ornithology" von Charlie Parker auf dem Harmoniegerüst von "How high the moon"), und lebte neu auf, als das Samplen möglich wurde. Hier begannen die Hip Hopper, kleine Versatzstücke älterer Songs als Grundlage ihrer Raps zu nehmen und kreierten so neue Stücke.


© 2003 by Jochen Scheytt

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