Debussy
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Übersicht über die Kammermusikwerke
Debussy


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Syrinx



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Der Begriff "Kammermusik" kommt ursprünglich vom italienischen Ausdruck "sonata di camera", und wurde gebräuchlich, um die Musik für kleinere Rahmen von Musik für die Kirche oder Oper abzugrenzen. Man verband mit dem Begriff hauptsächlich Instrumentalmusik.
Dies hat sich bis heute erhalten, wobei der Begriff "Kammermusik" das Zusammenspiel mehrerer Instrumente (mindestens zwei) beinhaltet, die solistisch besetzt sind (also jeder Spieler eine andere Stimme spielt). Auch der Vortrag eines Melodieinstruments - wie zum Beispiel die Flöte in "Syrinx" zählt zur Kammermusik, solistisches Klavierspiel allerdings nicht.
In der Kammermusik haben sich verschiedene Standardbesetzungen (also Kombinationen von Instrumenten) herausgebildet, von denen die wichtigste das Streichquartett ist, das immer aus zwei Violinen, Bratsche und Violoncello besteht.
Betrachtet man die Auflistung von Debussys insgesamt sieben Kammermusikwerken, so fällt auf, dass sechs davon in die letzte Schaffensphase, also in die letzten acht Jahre vor seinem Tod fallen. Davor war das Streichquartett lange Zeit das einzige Kammermusikwerk gewesen.
1893 Streichquartett
1909-1910 Première Rhapsodie für Klarinette und Klavier
1910 Petite pièce für Klarinette und Klavier
1913 Syrinx für Flöte solo
1915 Sonate für Violoncello und Klavier
1915 Sonate en trio für Flöte, Viola und Harfe
1916-17 Sonate für Violine und Klavier

Von der Besetzung her gesehen ist die Triosonate für Flöte, Viola und Harfe als ungewöhnlich zu betrachten. Das bekannteste Kammermusikwerk Debussys ist ohne Zweifel "Syrinx", gefolgt vom Streichquartett.

 
©2005 by Jochen Scheytt
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