|
|
| Bearbeitungen |
| Es existieren nicht sehr viele Bearbeitungen Debussyscher Werke. Dies liegt sicher an seiner speziellen Tonsprache und
an der differenzierten Ausgestaltung seiner Werke, was die Instrumentation betrifft. Diese ist eigentlich Teil des Werks und eine
Veränderung muss schon etwas komplett Neues schaffen. Die meisten Bearbeitungen sind deshalb auch außerhalb des
klassischen Instrumentariums zu finden (wenn man mal von den Orchster- oder Kammermusikversionen von Claire de lune absieht). |
| Das interessanteste Projekt ist sicherlich The Seduction of Claude
Debussy von The Art of Noise. Debussy als Ambient, Hip-Hop, Rock, teils ganz klassisch, dann wieder verpoppt und
unglaublich kreativ.
|
| Der Synthesizer-Künstler Tomita, berühmt für seine Synthesizer-Version von Mussorgksys "Bilder
einer Ausstellung", hat sich auch verschiedener Werke Debussys am Synthesizer angenommen.
Snowflakes Are Dancing (Debusssy Electronical Performed By Tomita 1973-1974) ist ein Werk aus den frühen Tagen
der elektronischen Musik, das nicht ganz an die Klasse der "Bilder einer Ausstellung" heranreicht. |
In diesem Kontext darf auch noch einmal Tales of Mystery & Imagination
von Alan Parsons Project erwähnt werden. Hier wird allerdings nur ein Stück von Debussy, "The Fall of the House of
Usher" bearbeitet, und das im rein klassischen Orchester. |
|
|
|