Debussy
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Debussy


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Ein interessantes Kapitel ist die Frage, wie Debussy seine Klavierstücke beginnt, bzw. beendet. Wie bei den Bildern der Impressionisten handelt es sich bei den Klavierstücken Debussys oftmals um sehr zarte, nicht streng konturierte Gebilde, sozusagen akustische Momentaufnahmen. Folglich sind die Anfänge und Schlüsse "meistens ein langsames Sich-Einblenden in einen Zustand und ein ebenso behutsames Sich-Zurückziehen". (Porten)

Man könnte folgende Typen von Anfängen kategorisieren:
  • Hineinspringen (chromatische Etüde)
  • Einblenden in eine Bewegung (Terzenetüde, Feux d'artifice)
  • Langsames Anlaufen der Bewegung (Les tierces alternées, Mouvement)
  • Vorstellen eines Ostinatos (einer gleichbleibenden Figur) (Le soirée dans Grenade, Pagodes, Le vent sur la pleine)
  • Bei den melodischen Stücken eine einstimmige Melodie (La fille aux cheveux de lin, The little shepherd, Bryères)
  • Atmosphärische Einstimmung, langsames Entstehen (La cathedrale engloutie, Pagodes, Les collines d'Anacapri, La terrasse des audiences du clair de lune)

Bei den Schlüssen überwiegen die piano-Schlüsse gegenüber den forte-Schlüssen ungefähr im Verhältnis 3:1.

 
©2000 by Jochen Scheytt
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