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Ein interessantes Kapitel ist die Frage, wie Debussy seine Klavierstücke
beginnt, bzw. beendet. Wie bei den Bildern der Impressionisten handelt
es sich bei den Klavierstücken Debussys oftmals um sehr zarte, nicht
streng konturierte Gebilde, sozusagen akustische Momentaufnahmen. Folglich
sind die Anfänge und Schlüsse "meistens ein langsames Sich-Einblenden
in einen Zustand und ein ebenso behutsames Sich-Zurückziehen". (Porten)
Man könnte folgende Typen von Anfängen kategorisieren: |
- Hineinspringen (chromatische Etüde)
- Einblenden in eine Bewegung (Terzenetüde, Feux d'artifice)
- Langsames Anlaufen der Bewegung (Les tierces alternées,
Mouvement)
- Vorstellen eines Ostinatos (einer gleichbleibenden Figur)
(Le soirée dans Grenade, Pagodes, Le vent sur la pleine)
- Bei den melodischen Stücken eine einstimmige Melodie
(La fille aux cheveux de lin, The little shepherd, Bryères)
- Atmosphärische Einstimmung, langsames Entstehen (La cathedrale
engloutie, Pagodes, Les collines d'Anacapri, La terrasse des audiences
du clair de lune)
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Bei den Schlüssen überwiegen die piano-Schlüsse
gegenüber den forte-Schlüssen ungefähr im Verhältnis
3:1. |
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