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Bei den Zeitgenossen stießen die Bilder im neuen Stil nicht
unbedingt auf Verständnis, wie der folgende Auszug zeigt.
Aus der Rezension der zweiten Ausstellung der Impressionisten 1876:
"Neues Unheil ist über die Rue Peletier hereingebrochen. Fünf
oder sechs Verrückte, darunter eine Frau, haben, von Ehrgeiz verblendet,
hier ihre Werke ausgestellt, Viele Besucher bekommen vor diesen Machwerken
Lachkrämpfe. Mir zieht es bei ihrem Anblick das Herz zusammen. Diese
sogenannte Künstler bezeichnen sich als Umstürzler und Impressionisten.
Sie nehmen Leinwand, Farbe, Pinsel, setzen, je nach Lust und Laune, einige
Töne nebeneinander und glauben, sie hätten schon etwas Großes
geleistet. Das Ganze erinnert an Ville Evrard (Name einer Irrenanstalt),
wo die verwirrten Patienten Steine aufheben und sich einbilden, sie hätten
Diamanten gefunden. [...] Wie soll man Pisarro erklären, dass Bäume
nicht violett sind und der Himmel nicht die Farbe frischer Butter hat,
dass die von ihm gemalten Dinge in keinem Land zu sehen sind und kein intelligenter
Mensch derartige Verwirrungen akzeptieren kann. Verlorene Mühe."
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